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Nichtraucher Blog
26 Aug

Wie Rauchen auf Diabetes und Herzinfarkt Einfluss nimmt

Nikotin bremst die Wirkung des Zuckerhormons Insulin aus. Das fanden amerikanische Forscher heraus, als sie der Frage nachgingen, warum Raucher so häufig am Herzinfarkt sterben.

In Tierversuchen stellten sie fest, dass Nikotin den Körper unempfindlich gegenüber dem blutzuckersenkenden Hormon Insulin macht. Diese “Insulinresistenz” gilt als Vorstufe von Typ-2-Diabetes und als Risikofaktor für Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, berichtet das Apothekenmagazin “Diabetiker Ratgeber”. Die Forscher vermuten, dass Nikotin die Produktion von Stresshormonen wie Cortisol erhöht und auf diese Weise die Insulinresistenz fördert. (“Diabetiker Ratgeber”)

26 Aug

Zigaretten enthalten über 50 gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe

Über 50 Inhaltsstoffe in Zigaretten sind krebserregend und erhöhen die Gefahr von tödlichen Herzinfarkten. Doch trotz dieser bekannten Risiken raucht immer noch ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland.

Das traurige Ergebnis: Pro Jahr sterben laut des aktuellen Drogen- und Suchtberichts der Bundesregierung rund 140.000 Deutsche vorzeitig an den direkten Folgen des Rauchens. Eigentlich ein guter Grund, um mit dem Rauchen aufzuhören. Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn: “Tabakrauchen macht schnell süchtig”, sagt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland. “Gerade die Nikotinabhängigkeit wird häufig unterschätzt.” Nicht nur körperlich verlangt es Raucher nämlich nach einer Zigarette, auch die psychische Abhängigkeit bestimmt stark das Rauchverhalten.

Doch die Expertin macht Mut: “Dauerhaft aufhören ist möglich!” Rund eine Million Menschen in Deutschland schaffen es jedes Jahr. Viele haben jedoch Angst vor den anfänglichen Entzugserscheinungen wie Nervosität, Herzklopfen oder Schlaflosigkeit. Ärzte und Apotheker können Betroffenen in solchen Fällen aber mit Rat und Tat zur Seite stehen. Unterstützung finden Aufhörwillige zudem in speziellen Programmen wie etwa “HappyEnd”, dem Raucherentwöhnprogramm von TÜV Rheinland. “Wir bieten unser Programm als Kompaktseminar oder offenes Gruppenkonzept an”, erklärt Dr. Roth. Das Besondere daran: “HappyEnd” setzt dort an, wo viele Raucher rückfällig werden: am Arbeitsplatz. Hier lauern zahlreiche Gefahren: Die Kaffeepause mit Kollegen sowie häufige Stresssituationen steigern das Verlangen nach einem Glimmstängel. “Gegen diese typischen Rückfallsituationen entwickeln wir mit den Kursteilnehmer hilfreiche Alternativen”, sagt die Expertin. Denn zum Nichtraucher-Programm von TÜV Rheinland gehört die Analyse individueller Rauchgewohnheiten ebenso wie der feste Termin für die letzte Zigarette. Weitere Informationen zu “HappyEnd” gibt es im Internet unter tuv.com/happyend

Die richtige Motivation ist eine wichtige Grundvoraussetzung bei der erfolgreichen Entwöhnung: “Den ersten Schritt zum Loslassen muss jeder freiwillig und vor allem selber tun”, erklärt Dr. Roth. Bei der Suche nach dem passenden Angebot sollten angehende Nichtraucher darauf achten, dass beide Seiten – die physischen wie psychische Abhängigkeitsfaktoren – bei der Entwöhnung berücksichtigt werden.

26 Aug

Rauchverbot in Restaurant und Kneipe

Seit Anfang 2008 darf in Deutschlands Kneipen, Bars und Restaurants eigentlich nicht mehr geraucht werden. Je nach Bundesland sollten nach und nach die Aschenbecher von den Tischen geräumt und Raucher vor die Kneipentür verbannt werden – so die Theorie.

Mitte 2009 zeigt nun die Praxis: die Raucher sind nicht so einfach von der Bildfläche verschwunden. Ganz im Gegenteil: die Gegenwehr gegen das Rauchverbot ist enorm. Besonders Wirte, die nach der Einführung des Rauchverbotes Umsatzeinbußen bis zu 70% hinnehmen mussten, erweisen sich als äußerst einfallsreich und sehr kreativ wenn es darum geht, ihre rauchenden Gäste bei Laune zu halten.

Von der Kneipe zum Raucherclub
In NRW und Bayern ist die Umgehung des Rauchverbotes denkbar einfach. Mit der Umbenennung einer Kneipe in einen „Raucherclub“ wird das bestehende Rauchverbot schlichtweg ausgehebelt. Die Gaststätte wird zu einer Art geschlossenen Gesellschaft – einem Verein, in den nur eingetragene Mitglieder mit einem Mitgliederausweis Zutritt haben, um ungestraft weiter beim Bier zu qualmen. Raucherclubs fallen nicht unter das Nichtraucherschutzgesetz, denn hier gilt Vereinsrecht. Es bedarf einer Mitgliederstruktur, einer Satzung und eines Mitgliedsbeitrags, den die Wirte auch noch selbst bestimmen dürfen. Das Gesetz lässt diese Möglichkeit zu und Deutschlands Gaststättenbetreiber nutzen sie vermehrt. “Der Bedarf ist auf jeden Fall da”, sagt Thorsten Hellwig vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in NRW.

Statistiken bestätigen Wegbleiben der Raucher
Laut einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung gehen sogar nicht nur die Nikotinliebhaber seit der Einführung des Rauchverbots weniger feiern, sondern auch die Nichtraucher bleiben den Kneipen fern. Besonders stark ist der Besucherrückgang dabei in Etablissements, in denen nun nicht mehr geraucht werden darf. 53,3 Prozent der Raucher gaben an, diese Lokale jetzt nicht mehr zu besuchen. 22,5 Prozent der regelmäßigen Raucher bevorzugen nun Bars, die in Raucherklubs umgewandelt wurden. Ein Grund mehr für Wirte, selbst aktiv zu werden.

Erst Speiselokal, dann Raucherclub
Findige Wirte haben eine zeitliche Alternative gefunden, wenn es darum geht, Essen und Rauchen in Einklang zu bringen. So bleiben beispielsweise bis 22 Uhr alle Kippen aus und die Gäste erhalten Speisen und Getränke in rauchfreien Räumen. Ab 22 Uhr wird die Gaststätte dann zum Raucherclub umbenannt und es darf gequalmt werden, was das Zeug hält. Von vielen Gastrobetreibern wird diese Lösung aus ganz pragmatischen Gründen gewählt. Der Umsatz wird meist nicht über das Essen eingefahren, sondern über den Getränkeabsatz generiert. Fallen die rauchenden Gäste weg, weil sich Essen, Getränke und Qualm nicht vereinbaren lassen, brechen in vielen Fällen die Umsätze einfach weg – das kann sich kein Wirt leisten.

Keine Angst vor “Raucherpolizei”
Wer seine Kneipe als Raucherclub verpackt, muss in NRW zurzeit keine Sanktionen befürchten. Weder die Einhaltung des Nichtraucherschutzes noch des Vereinsgesetzes werden flächendeckend kontrolliert. “Natürlich überprüfen wir im Rahmen der normalen Dienstkontrollen auch die Einhaltung des neuen Gesetzes. Außerhalb der normalen Kontrollen reagieren wir auf Beschwerden. Kneipenbetreiber müssen in der Lage sein, unseren Außendienstmitarbeitern Vereinssatzung und Mitgliederlisten vorzulegen”, sagt Michael Zimmermann, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes Düsseldorf. Eine “Task Force ” Rauchverbot könne es allerdings allein schon aus personellen Gründen gar nicht geben. Zimmermann: “Wir sind keine Raucherpolizei und werden auch keinen Kreuzzug gegen Raucher führen.”

Optische Trennung von Rauchern und Nichtrauchern nicht ausreichend
Selbst zubereitetes Essen und Zigarettenqualm in einem Raum ohne Abtrennung – die beiden Tatsachen passen laut Nichtraucherschutzgesetz nicht zusammen. In vielen Gaststätten wird trotzdem an der Theke und an einigen Tischen geraucht, während im Rest des Restaurants Rauchverbot herrscht. Eine räumliche Trennung wie das Gesetz es fordert, liegt hier nicht vor. Aber immerhin beruhigen sich viele Wirte mit der Ausrede: „Wer isst, sieht keinen Raucher“. Beschwerden gibt es kaum. Im Gegenteil: die Raucher sind meist froh, dass sie nach dem Essen aufstehen und an der Theke eine Zigarette rauchen dürfen.

Am Gesetz vorbei: unterschiedlicher Bodenbelag
Viele Gastronomen pfuschen mit Rücksicht auf ihre Existenz. Sie erlauben das Rauchen in ihrer Gaststätte während sie Essen ausgeben. So mancher Wirt agiert in einer mühsam erkämpften Grauzone: so scheint der Unterschied entscheidend, ob eine Frikadelle in der Kneipe oder an einem anderen Ort gemacht wurde, sagt Detlef Weisweiler von der Ubierschänke in der Kölner Südstadt. Den Streit habe er schon mal mit der Stadt ausfechten müssen. Weil die angebotenen Speisen nicht in der Kneipe sondern an anderen Orten zubereitet wurden, könne er sie anbieten und gleichzeitig das Rauchen zumindest im Tresenbereich erlauben. Zusätzlich markieren zwei unterschiedliche Bodenbeläge innerhalb der Einraum-Kneipe den Unterschied zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich. Offiziell firmiert die Schänke als Raucherkneipe. Sie biete als besonderen Service einen Bereich für Nichtraucher, so der Wirt.

Als Hersteller von Raucherkabinen liefert Green-Line Raumlufttechnik effiziente Lösungen rund um den Nichtraucherschutz: Spezielle Raucherzimmer am Arbeitsplatz, Rauchverzehrer bzw. Luftreiniger in der Gastronomie, sowie schnell erreichbare Raucherkabinen im öffentlichen Bereich.

Das Green-Line Produktportfolio reicht von Raucherkabinen mit Tabakrauch-Filtersystem oder Fortlufttechnologie über die komplette Ausstattung von Raucherräumen bis hin zu Raucherpavillons oder Raucherunterstände für den Außenbereich. Weitere Informationen unter green-line.de

07 Aug

Neues Nichtraucher Buch

Buch: Wegweiser zum Nichtraucher - Endlich Schluss mit dem Rauchen Es ist ein neues Nichtraucher Buch erschienen. Das Buch “Wegweiser zum Nichtraucher – Endlich Schluss mit dem Rauchen” von Jan Siefken wendet sich an alle Raucher, die seit Jahren vergeblich mit dem Rauchen aufhören wollen.

Der Autor gibt hilfreiche Tipps, mit denen es jeder Raucher schaffen kann endlich wieder Nichtraucher zu werden.

In diesem Buch wird gezeigt, wie es für jeden Raucher möglich ist, mit dem Rauchen aufzuhören – egal wie lange Sie schon rauchen und wie viele Zigaretten Sie täglich qualmen. Machen Sie endlich Schluss mit dem tödlichen Zigaretten-Qualm und fangen Sie ein rauchfreies, neues Leben an!

Autor: Jan Siefken
Buchtitel: “Wegweiser zum Nichtraucher
- Endlich Schluss mit dem Rauchen”
Verlag: Books on Demand GmbH
Erschienen: August 2008
ISBN 978-3-8370-5728-7
116 Seiten, € 12,90

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20 Jun

Junge Raucher sterben frueher

Wer früher raucht, ist schneller tot – Professionelle Nichtraucher Hilfe erhöht Chance für Suchtausstieg

Wer als Erwachsener mit dem Rauchen beginnt, verkürzt seine Lebenserwartung um durchschnittlich zehn Jahre. Möglicherweise mehr als 20 Jahre weniger zu leben haben die, die bereits als Kind oder Jugendlicher zur Zigarette greifen. Neuen Erkenntnissen zufolge sinkt die Lebenserwartung von Menschen, die mit 14 Jahren, dem klassischen Einstiegsalter, mit dem Rauchen beginnen, besonders rapide. Weil sich das Gehirn noch in der Entwicklung befindet, kann sich die Nikotinsucht stark ausprägen, so dass es immer schwerer wird, mit dem Rauchen aufzuhören.

Rauchen schädigt neben der Lunge vor allem das Gehirn. Betroffene sollten also möglichst schnell aufhören, um lebensgefährliche Folgeschäden einzudämmen, rät die BKK Essanelle anlässlich des Internationalen Anti-Drogen-Tages am 26. Juni 2008. Auch wenn die Rauchverbote in öffentlichen Räumen, in Schulen und Gaststätten schon Wirkung zeigen: Viele Raucher wollen seit Jahren aufhören, schaffen es aber nicht. Das Problem: Nach einer Krankheit oder aus reiner Willensentscheidung ganz allein der Nikotinsucht den Kampf anzusagen, das halten nur die wenigsten langfristig durch. Experten schätzen, dass nur drei Prozent so dauerhaft den Ausstieg schaffen. Mit begleitender Therapie oder Medizin sind es fast 20 Prozent. Denn entscheidend ist es, die Ursachen für die Sucht aufzudecken und die Anlässe für den Griff zur Zigarette zu durchschauen.

Deshalb fördert die BKK Essanelle Kurse zur Suchtentwöhnung. Darunter fällt nicht nur die Nikotinsucht, sondern auch Alkohol- oder Medikamentenmissbrauch. Denn alle Drogen, legale wie illegale, enthalten Gifte, die den Körper schädigen. Vor allem für Kinder und Jugendliche ist das gefährlich.

Obwohl die Zahl der jugendlichen Raucher rückläufig ist, geben die aktuellen Zahlen weiter Grund zur Sorge. Unter deutschen Jugendlichen ist der Zigarettenkonsum stärker verbreitet als in den meisten anderen europäischen Ländern. 18 Prozent aller Jugendlichen in Deutschland rauchen, 2006 waren es 20 Prozent, 2001 sogar 28 Prozent. Ein Drittel aller Erwachsenen sind Raucher, das sind 16 Millionen Menschen, das ist ein Drittel aller Erwachsenen. Etwa 140.000 Menschen sterben jedes Jahr vorzeitig an den Folgen des Rauchens und etwa 3300 durch Passivrauchen.

Die BKK Essanelle begrüßt ausdrücklich die neuen Nichtraucherschutzgesetze, die seit diesem Jahr das Rauchen in Gaststätten und öffentlichen Einrichtungen stark einschränken und das Rauchen in der Öffentlichkeit und den Tabakkauf erst mit 18 statt mit 16 Jahren erlauben. “Eine Lockerung dieser neuen Gesetze, wie teilweise in Bayern geplant, wäre in fatales Signal”, betont Jürgen Hahn, Vorstandsvorsitzender der BKK Essanelle. “Die Krankenkassen und die gesamte Gesellschaft müssen ein Interesse daran haben, dieses größte vermeidbare Gesundheitsrisiko mit den immensen volkswirtschaftlichen Folgekosten einzudämmen.”

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